Am 17.
Juni
2003
starb die Schauspielerin und Regisseurin Christine
Harbort
.


Alles in s/w. Bis auf den Kuß-Mund. Unter dem Zwickau-er” Ah Q”.

Berlin.
Prenzlauer Berg.


Anfang/
Mitte der 80er Jahre.

Irre. Extrem. Gegängelt. Un-gezügelt. Trist. Explosiv. Gerad-linig. Schräg. Politisch. Bewegt. Miss-verstanden. Mystifiziert. Gehaßt. Über-fordert. Rein-geheim-nist.

Schrille
Düsternis. Kreative
Hoffnung. Kneipen-Kunst. Hinterhof-Liebe. Sub-
und Hoch-Kultur. Prolls
und Freaks. Besondere Berliner Typen.

Frei-Raum. Labor. Treib-Satz. Gegen-Satz. Moloch. Begegnungs-Stätte. Kontrast-Programm. Provinz. Hafen.
Zwischen den “Offenbach-Stuben” und dem “Metzer-Eck”.
Ex-Territorial?



Prüfung im Regie-Institut bestanden. Mentoren waren Friedo Solter und Hans Nadolny (vom DT).

Und
dann spielte sich am 13.11.1983, abends, in der Dunckerstraße 88, im Seitenflügel,
zwischen der 3. und 4. Etage, im “TTT” (Tines Treppen Theater) das ab:

VOM SZABÓ-OSCAR-MEPHISTO ZUM “DONKI”*-TREPPEN-MEPHISTO.

Christine Harbort als Lotte Lindenthal.

Mit einem Star und einem Statisten: TOP-BESETZT!

Was für ein Humor.

Was für ein Spaß.

Was für eine Kraft.

Was für eine +++losigkeit.

Kaum zu glauben: Dieser Abend liegt mehr als 30 Jahre zurück!

* DONKI – so wurde die Dunckerstraße im Kiez-Jargon genannt.

Es gab nur eine Aufführung.

In Gedanken.