Wie der russische “Präsident der Ringe” sein Reich bei der Eröffnungsfeier der XXII. Olympischen Winterspiele klug in Szene setzen lies.

Eine bolschoje Inszenierung.
Das war Theater.
Das war Seele.
Das war Herz.
Das war heutig.
Das war Kraft.
Das war Macht.
Das war eine Hand-Reichung.
Das war Literatur.
Das war ein Auf-Marsch.
Das war Selbst-Kritik.
Das war Phantasie.
Das war Magie.
Das war Charakter.
Das war ein Aus-Blick.
Das war die Demonstration russischer Tugenden.
Das war das “Mütterchen”.

Und es wurde klar: Russland tickt anders.
Wie die russischen Märchen eben auch ihren ganz eigenen Charme aus-strahlen.
Das sollten wir einfach zur Kenntnis nehmen.

*
Wenn ich nur an die aus-tauschbare An-Sprache des (unterfränkischen) IOC-Präsidenten Thomas Bach denke, dann bin ich um den Schlaf gebracht.
Was hat Fairplay mit der offen-kundigen Versklavung zig tausender Olympia-Bau-Arbeiter zu tun? Mit schier unglaublichen Umwelt-Schäden für das Kaukasus-Olympia? Mit harten Lager-Haft-Urteilen gegen “O-Kritiker”?

Vorsicht ist das Bank-Geheimnis des IOC.

Was für eine sinn-reduzierte Provinzialität.
Was für ein Sumpf.

Aber, das ist ein Tanz-Programm auf ´ner anderen Eisfläche.

*

Der russische Bär hat eindrucksvoll seine alte Stärke im Zirkus “Welt” vor-ge-führt.

Diese ur-russische, sich wieder auf sich selbst besinnende, Eröffnungs-Feier war Putin.
Amtssitz: Kreml, Moskau.

So meldet man sich auf der internationalen Bühne (ästhetisch) zu Wort…

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