AB-STURZ.

Der Vor-Gauck-ler-Präsident steht vor Gericht.
Eine erbärmliche, unwürdige Gerichts-Show.
Ab-gesprochen wirkende, übertragungs-reife, Film-Szenen.
Aus der untersten Schublade.
Schlimmer als in “Verliebt in Berlin”. Pardon: Großburgwedel.

Demütigungen.
Rein-Waschungs-Versuche.
Peinlichkeiten.
Teures juristisches Geplänkel.
Auf Steuer-Zahler-Kosten.

Ein Trauer-Spiel.

Nicht tournee-geeignet.

Und im letzten Akt soll nun auch noch schlamm-geschlachtet werden.
Blut fließen.
Auf offener Bühne.

Was für ein Schmieren-Theater im Staats-Theater!

Hätte die “Mutti” nicht besser Regie führen können?

Aber wenn Improvisationen zugelassen werden… reißt manchmal der Spiel-Faden.

Und KUNST ist ge-fordert. (“Un-“Gegängelt von der Obrigkeit”, Shakespeare, Sonette)

*

Zu spät. Für Verräter.
Dann sind Ab-Weichler verloren.
Erst recht: Wenn sich verstoßene und betrogene Freunde wehren…

*

Zugegeben, etwas schräg: Ich habe mit 3 Top-Dominas (aus meiner Sicht, sehr gute Psychologinnen) über das öffentliche Erscheinungs-Bild “Der Mann Christian Wulff” gesprochen.

(Die alte BILD hätte so was SCHRÄGES auch drauf gehabt.)

“Der Mann, ein typischer Lappen.”
“Heimtückisch.”
“Unsicher, unlocker.”
“In sich eingeklemmt.”
“Einer mit Versagensängsten.”
“Ein Unmann.”
(…)
“Hat seine große, blonde Bettina, die in der Öffentlichkeit immer zu ihm (bewußt) körperlichen Abstand hielt, völlig verkannt.”
“Ein Mimer, ohne Humor.”
“Dem Kontrast-Programm “Frau Bettina” (im Gegensatz zu seiner ersten Frau) war er zu keinem Zeitpunkt gewachsen. Vision und Alltags-Bett-Politik-Medien-Realität: UN-VEREINBAR.”

Die Antworten – der Schlüssel? Für Wulffs jetziges Dilemma?
Ein Sarg-Gesang.
Wie aus dem Bilderbuch.
Joe Navarros MENSCHEN LESEN, ein FBI-Agent erklärt, wie man Körpersprache entschlüsselt (mvgverlag) läßt grüßen.

Kann dieser Wulff-Stadl noch possen-hafter werden?

Ja.