Michail
Boris-(JELZIN)-sowitsch
Chodorkowski ist in Freiheit.

Der Ex-Oligarch.

Ein russischer
Regierungs-Kritiker?

Ein Kreml-Verfolgter?

Jahrgang.
19-hundert-drei-und-sechzig! (Man lese und staune!)

Ehemaliger
Komsomol-Sekretär. (Der Komsomol war die Jugend-Organisation der Kommunistischen Partei der Sowjetunion.)

Kurze
Zeit später: Plötzlich. Legal? Multi-Dollar-Milliardär.

Einer der REICHSTEN Menschen der Welt.

Selbst verdient?

Basierend, auf einer bahn-brechenden Idee, Leistung?

Nein, das lief ganz bewußt, anders.

Nicht zimperlich, nicht macht-un-gierig.

Ab-gehoben.

FERN, VON GUT UND AN-STÄNDIG.

Alles auf russischem Öl gegründet.

Einem verdammt rutschigen Parkett.

Eigentlich hätte er es wissen müssen.

Gegen
wen er in den Krieg zieht.

Wenn
sich Wirtschafts-Verbrecher mit Kreml-Geheim-Dienstlern anlegen.

Da geht es um Macht.

Nicht um´s Recht.

Da wird´s
einfach.

Schmutzig.

Sehr selten
gnaden-voll.

Auch
wenn´s hart oder zynisch klingt: Ich verstehe den ganzen künstlichen Rummel nicht.

Denn: So laufen diese Spiele. In solchen Branchen.

Nicht nur in Russland.

Aber
natürlich verstehe ich, daß die Nummer auf der Welt-Bühne auf-geht.

Ein gut-inszeniertes Stück.
Politisches Theater.

Der “gelb-blaue” Hans-Dietrich Genscher hätte lieber Amerikas Staatsfeind Nr.1, Edward Snowden, aus Moskau ein-fliegen lassen sollen.