MANFRED WEKWERTH UND DIE WEIGEL

Manfred Wekwerth

Prof. Dr. phil.

Regisseur

Zum 84. Geburtstag.

Lieber Manfred Wekwerth,

Gratulation!

Und nochmals DANK für die Zeit,
damals.

Ende der 90er Jahre.

Ich, der Kulturwissenchaftler (Jg. 60)
hatte plötzlich (wende-bedingt) – damals waren wir noch „per
SIE“, den berühmten, international gefeierten Brecht-Schüler und
ehemaligen Intendanten des Berliner Ensembles (und, ja, auch, das
ehemalige ZK-Mitglied der SED und, ja, auch, den ehemaligen
Akademie-der-Künste-Präsidenten der DDR und ja, auch…) Manfred Wekwerth
(Jg.1929) unter Vertrag.

Schier Unglaublich.

Und dann habe ich Deine BRECHT-REVUE
„Denn wie man sich bettet, so liegt man oder Was kostet die Welt?” innerhalb eines Jahres
99(!) MAL im deutschsprachigen Raum Europas verkauft.

Für 10.900 D-Mark pro Vorstellung.

Später kamen dann Deine GEFÄHRLICHEN
LIEBSCHAFTEN (nach Choderlos de Laclos) dazu. Die – von der ersten
Zeile auf dem Papier bis zum letzten Stöhner auf der Bühne,
ebenfalls ein riesiges Echo fanden.
(Dieses Stück liegt beim DREI-MASKEN-VERLAG, München.)

Eine kuriose Proben-Episode werde ich
aber nicht öffentlich lüften. Nämlich, als Du vor-gemacht hast,
wie ein total Besoffener – richtig(!) – läuft.

Das war realistisches Theater.

Ein Brecht geprägter Wekwerth.

Nicht aus dem Bilder-Buch.

Solche Erlebnisse sind einzig-un-artig..

Danke für DEIN GROSSES THEATER.

ALLES GUTE.

Auch beste Grüße an Renate.

http://www.youtube.com/watch?v=KQOGH-Ra7u8

http://www.youtube.com/watch?v=lS-oWIPJ9XU

http://www.manfredwekwerth.de/

In künstlerischer Demut.

André Plath